Brian De Palma
Brian De Palma, dessen Familie italienische Wurzeln hat, wuchs in Philadelphia, Pennsylvania und New Hampshire auf. Er begann an der Columbia-Universität in New York, an der er bald Mitglied einer Studententheatergruppe wurde, ein Studium der Physik. Dort begann er, sich mit Film zu beschäftigen und erste Kurzfilme zu drehen. Er brach das Physikstudium ab und wechselte als einer der ersten männlichen Studenten an das Sarah Lawrence College in Bronxville, welches einen Schwerpunkt in darstellender Kunst hatte. Ein Stipendium verschaffte ihm der 16-mm-Film Wotan’s Wake (1962). Mitte der 1960er Jahre entstand sein erster Spielfilm The Wedding Party, der aber erst 1969 veröffentlicht wurde.
In seinen Filmen geht es um Spannung, Mord, Besessenheit und psychische Störungen.
Brian De Palma, dessen Familie italienische Wurzeln hat, wuchs in Philadelphia, Pennsylvania und New Hampshire auf. Er begann an der Columbia-Universität in New York, an der er bald Mitglied einer Studententheatergruppe wurde, ein Studium der Physik. Dort begann er, sich mit Film zu beschäftigen und erste Kurzfilme zu drehen. Er brach das Physikstudium ab und wechselte als einer der ersten männlichen Studenten an das Sarah Lawrence College in Bronxville, welches einen Schwerpunkt in darstellender Kunst hatte. Ein Stipendium verschaffte ihm der 16-mm-Film Wotan’s Wake (1962). Mitte der 1960er Jahre entstand sein erster Spielfilm The Wedding Party, der aber erst 1969 veröffentlicht wurde.
In seinen Filmen geht es um Spannung, Mord, Besessenheit und psychische Störungen. Immer wiederkehrende Themen und Motive in seinen Filmen sind Voyeurismus und Überwachung, Doppelgänger, multiple Persönlichkeiten und Gewalt.
Filmtechnisch ist De Palma vor allem durch den ausgiebigen Einsatz der Steadicam bekannt. Der sog. „Establishing Shot“ in Spiel auf Zeit führt beispielsweise mit nur einer, sehr elaborierten Kamerafahrt das gesamte Ensemble der Akteure ein. Eine ähnlich lange Kamerafahrt sieht man auch in seinem Film Mein Bruder Kain. De Palma hat als Erster den Split Screen als spannungserzeugendes filmtechnisches Mittel konsequent benutzt und auf diese Technik immer wieder zurückgegriffen (vgl. z. B. Sisters und Femme Fatale).
Seinen ersten großen Erfolg feierte de Palma 1976 mit dem Horrorthriller Carrie – Des Satans jüngste Tochter, der auf dem Buch Carrie von Stephen King basiert. In den folgenden Jahren drehte er eine Reihe von weiteren Thrillern. Große Erfolge bei Kritik und Publikum feierte er vor allem mit den zwei Gangsterfilmen Scarface und The Untouchables – Die Unbestechlichen Mitte der 1980er Jahre und 1996 mit Mission: Impossible. De Palma wurde zwischen 1981 und 2001 allerdings auch fünfmal für die Goldene Himbeere als schlechtester Regisseur des Jahres nominiert. Nach der Verfilmung des James-Ellroy-Romans Die schwarze Dahlie im Jahr 2006 machte De Palma mit Redacted (2007) wieder auf sich aufmerksam. Die Geschichte vom Alltag eines amerikanischen Grenzpostens im Irak, der mit der Vergewaltigung und Ermordung eines irakischen Mädchens und dessen Familie konfrontiert wird, füllte der Filmemacher mit Material aus Videobildern, Überwachungskameras und Material aus YouTube und iChat auf. Redacted feierte seine Welturaufführung auf den 64. Filmfestspiele von Venedig, wo er im Wettbewerb um den Goldenen Löwen vertreten war und als Mitfavorit gehandelt wurde. Zwar ging der Hauptpreis an Ang Lee (Gefahr und Begierde), doch wurde De Palma mit dem Silbernen Löwen für die beste Regie bedacht.
2012 stellte De Palma die Arbeit an Passion fertig, ein Remake des französischen Thrillers Liebe und Intrigen. Der Film mit Rachel McAdams, Noomi Rapace, Paul Anderson und Karoline Herfurth erhielt im selben Jahr eine Einladung für den Wettbewerb der 69. Filmfestspiele von Venedig und kam am 2. Mai 2013 in die deutschen Kinos.
Mitgewirkt in (Filme + Serien)
Desperate Souls, Dark City and the Legend of Midnight Cowboy 2023
Brian De Palma par Brian De Palma Leçon de cinéma 2022
Ennio Morricone - Der Maestro 2022
Domino 2019
Spielberg 2017
Brian De Palma 2016
Passion 2013
Walk of Fame 2012
The 'Scarface' Phenomenon 2011
Godard Made in USA 2010
Redacted 2007
Sisters - Tödliche Schwestern 2006
Black Dahlia 2006
Paradise Regained: Brian de Palma's 'Phantom of the Paradise' 2006
Sisters, l'autopsie 2004
The Untouchables: Re-Inventing the Genre 2004
The Untouchables: Production Stories 2004
The Untouchables: The Script, the Cast 2004
The Untouchables: The Classic 2004
Kulturplatz 2004
Leçon de Cinéma 2004
The Making of ’Carlito's Way’ 2003
Femme Fatale: Dream Within a Dream 2003
Femme Fatale 2002
The Making of 'Casualties of War' 2001
Acting 'Carrie' 2001
Visualizing 'Carrie' 2001
The Making of 'Dressed to Kill' 2001
'Obsession' Revisited 2001
Bruce Springsteen: The Complete Video Anthology 1978-2000 2001
Slashing 'Dressed to Kill' 2001
Mission to Mars 2000
Bei Anruf Hitchcock 1999
Echoes - Stimmen aus der Zwischenwelt 1999
Spiel auf Zeit 1998
The Making of 'Scarface' 1998
Scene by Scene 1997
Mission: Impossible 1996
Ennio Morricone 1995
Rotwang muß weg! 1994
Quentin Tarantino: Hollywood's Boy Wonder 1994
Carlito's Way 1993
Pehla Nasha - Eine Liebe kommt 1993
Mein Bruder Kain 1992
Fegefeuer der Eitelkeiten 1990
Kino - Unsere Zeit: Martin Scorsese 1990
A Boy And His Car 1990
Die Verdammten des Krieges 1989
Movies Are My Life 1988
The Untouchables - Die Unbestechlichen 1987
Wise Guys – Zwei Superpflaumen in der Unterwelt 1986
Der Tod kommt zweimal 1984
Scarface 1983
Blow Out - Der Tod löscht alle Spuren 1981
Dressed to Kill 1980
Home Movies - Wie du mir, so ich dir 1980
Teufelskreis Alpha 1978
Carrie - Des Satans jüngste Tochter 1976
Schwarzer Engel 1976
Das Phantom im Paradies 1974
Die Schwestern des Bösen 1973
Get to Know Your Rabbit 1972
Hi, Mom! 1970
Dionysus in '69 1970
The Wedding Party 1969
To Bridge This Gap 1969
Greetings 1968
Murder à la Mod 1968
Show Me a Strong Town and I'll Show You a Strong Bank 1966
The Responsive Eye 1965
Jennifer 1964
Woton's Wake 1963
660124: The Story of an IBM Card 1961
Icarus 1960
Catch and Kill
Stalkings