Michel Constantin
Michel Constantin (geboren als Constantin Hokhloff; 13. Juli 1924 – 28. August 2003) war ein französischer Schauspieler und Volleyballprofi. Von 1954 bis 1956 war er französischer Volleyballmeister, bevor er 1960 in dem Gefängnisthriller „Das Loch“ sein Filmdebüt als Häftling gab. Dank seiner Statur und seiner markanten Gesichtszüge wurde er zu einem beliebten Charakterdarsteller in Kriminalfilmen und verkörperte häufig Ganoven und Gangster. In den 1970er-Jahren spielte er in mehreren Filmen an der Seite seines Freundes Charles Bronson.
Geboren wurde er als Constantin Hokhloff in Billancourt (bei Paris). Sein Vater war ein weißrussischer Emigrant, seine Mutter eine Polin. Hokhloffs Vater war ein ehemaliger Offizier der russischen Armee und stammte aus einer kalmückischen Familie. Er hatte Hokhloffs Mutter während seiner Stationierung in Warschau (Kongresspolen) kennengelernt.
Michel Constantin (geboren als Constantin Hokhloff; 13. Juli 1924 – 28. August 2003) war ein französischer Schauspieler und Volleyballprofi. Von 1954 bis 1956 war er französischer Volleyballmeister, bevor er 1960 in dem Gefängnisthriller „Das Loch“ sein Filmdebüt als Häftling gab. Dank seiner Statur und seiner markanten Gesichtszüge wurde er zu einem beliebten Charakterdarsteller in Kriminalfilmen und verkörperte häufig Ganoven und Gangster. In den 1970er-Jahren spielte er in mehreren Filmen an der Seite seines Freundes Charles Bronson.
Geboren wurde er als Constantin Hokhloff in Billancourt (bei Paris). Sein Vater war ein weißrussischer Emigrant, seine Mutter eine Polin. Hokhloffs Vater war ein ehemaliger Offizier der russischen Armee und stammte aus einer kalmückischen Familie. Er hatte Hokhloffs Mutter während seiner Stationierung in Warschau (Kongresspolen) kennengelernt. Nach dem Russischen Bürgerkrieg zog das Paar, wie viele andere weiße Emigranten, nach Paris. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete er in den Renault-Werken in Boulogne-Billancourt, wo seine Familie lebte.
Dank seiner Größe (1,85 Meter) und seines sportlichen Talents wurde Constantin 1943 vom Volleyballteam des Club Olympique de Billancourt (CO Billancourt) verpflichtet. Zur Saison 1947/48 wechselte er zum Racing Club de France, kehrte aber in der folgenden Saison zu CO Billancourt zurück. Als Zuspieler führte er die Mannschaft 1954, 1955 und 1956 zur französischen Meisterschaft. In dieser Zeit änderte er seinen Namen in Michel Constantin.
Parallel dazu arbeitete er als freier Reporter für die Sportzeitung L’Équipe.
Constantin hatte 1956 einen Statistenauftritt in dem Film „Plucking the Daisy“, gab aber sein erstes bedeutendes Schauspieldebüt 1960 in dem Gefängnisthriller „The Hole“. Regisseur Jacques Becker und Drehbuchautor José Giovanni suchten Laiendarsteller für die Rollen der verschiedenen Häftlinge. Beckers Sohn Jean kannte Constantin aus seiner Volleyballzeit und empfahl ihn für die Rolle. Der Film war ein Kritiker- und Publikumserfolg und ebnete Constantin den Weg in die Schauspielerei.
Mitgewirkt in (Filme + Serien)
Jack Clementi - Anruf genügt 1988
Paparoff 1988
La loi sauvage 1988
La Compromission 1986
La Baston 1985
Le Deuxième Couteau 1985
Le téléphone sonne toujours deux fois 1985
Die Glorreichen 1984
Amok 1983
Die verrücktesten 90 Minuten vor Christi Geburt 1982
Kaltes Blut 1982
Gefährliche Zeugen 1981
Signé Furax 1981
Plein les poches pour pas un rond... 1978
Ein Haufen verwegener Hunde 1978
Die Diamanten des Präsidenten 1977
Sahara Cross - Duell in der Wüste 1977
Jenseits der Angst 1975
Ein wildes Wochenende 1975
Ein Leichentuch hat keine Taschen 1974
Die cleveren Zwei 1974
OK patron 1974
Der Koffer in der Sonne 1973
Das Mädchen aus der Via Condotti 1973
Le Mataf 1973
Bezahlt wird in Marseille 1973
Brutale Schatten 1972
Der Mann aus Marseille 1972
Les Caïds 1972
Midi trente 1972
Ein toller Bluff 1972
La Part des lions 1971
Der große Coup des Kommissars 1971
Samedi soir 1971
Kalter Schweiß 1970
Ein Bulle sieht rot 1970
Brutale Stadt 1970
Ende einer Flucht 1970
Der Mann mit der Torpedohaut 1970
Der Kommissar und sein Lockvogel 1970
Die offene Rechnung 1970
Moneten für’s Kätzchen 1969
Frühstück mit dem Killer 1969
Der Stern des Südens 1969
Der Millionen-Coup der Zwölf 1967
…und morgen fahrt ihr zur Hölle 1967
Jerk à Istanbul 1967
Rache ist nicht nur ein Wort 1967
Der zweite Atem 1966
Nimm's leicht - Nimm Dynamit 1966
Die großen Schnauzen 1965
Les Gorilles 1964
Kommissar Maigret sieht rot! 1963
La Loi des hommes 1962
Sie nannten ihn Rocca 1961
Das Loch 1960