Hugh Keays-Byrne
Hugh Keays-Byrne (18. Mai 1947 – 2. Dezember 2020) war ein britisch-australischer Schauspieler und Filmregisseur. Als ehemaliges Mitglied der Royal Shakespeare Company wurde er vor allem durch seine Rolle als Hauptantagonist in zwei Filmen der Mad-Max-Reihe bekannt: Toecutter in Mad Max (1979) und Immortan Joe in Mad Max: Fury Road (2015). Außerdem spielte er Toad in dem Motorradfilm Stone (1974) und Grunchlk in der Science-Fiction-Serie Farscape.
Keays-Byrne wurde in Srinagar im Bundesstaat Jammu und Kaschmir (damals Teil des Britischen Raj, heute Indien) als Sohn britischer Eltern geboren; seine Familie kehrte nach der Teilung Indiens nach Großbritannien zurück. Er begann seine Karriere als Theaterschauspieler.
Seinen ersten Fernsehauftritt hatte Keays-Byrne 1967 in der britischen Fernsehsendung Boy Meets Girl.
Hugh Keays-Byrne (18. Mai 1947 – 2. Dezember 2020) war ein britisch-australischer Schauspieler und Filmregisseur. Als ehemaliges Mitglied der Royal Shakespeare Company wurde er vor allem durch seine Rolle als Hauptantagonist in zwei Filmen der Mad-Max-Reihe bekannt: Toecutter in Mad Max (1979) und Immortan Joe in Mad Max: Fury Road (2015). Außerdem spielte er Toad in dem Motorradfilm Stone (1974) und Grunchlk in der Science-Fiction-Serie Farscape.
Keays-Byrne wurde in Srinagar im Bundesstaat Jammu und Kaschmir (damals Teil des Britischen Raj, heute Indien) als Sohn britischer Eltern geboren; seine Familie kehrte nach der Teilung Indiens nach Großbritannien zurück. Er begann seine Karriere als Theaterschauspieler.
Seinen ersten Fernsehauftritt hatte Keays-Byrne 1967 in der britischen Fernsehsendung Boy Meets Girl. Er wirkte in Peter Brooks Inszenierung von „Ein Sommernachtstraum“ mit der Royal Shakespeare Company mit, die 1973 durch Australien tourte. Nach dem Ende der Tournee beschloss Keays-Byrne, in Australien zu bleiben. 1974 spielte er in dem Fernsehfilm „Essington“ und gab anschließend sein Kinodebüt in dem Motorradfilm „Stone“ (1974). Es folgten Nebenrollen in Filmen wie „Der Mann aus Hongkong“ (1975), „Mad Dog Morgan“ (1976), „Die Eindringlinge“ (1976) und „Snapshot“ (1979).
Nach seiner ersten Hauptrolle in dem Fernsehfilm „Death Train“ (1978) wurde Keays-Byrne als der gewalttätige Bandenchef Toecutter in „Mad Max“ (1979) besetzt. Regisseur George Miller ließ Keays-Byrne und die anderen Schauspieler der Bande gemeinsam auf Motorrädern von Sydney nach Melbourne reisen, da kein Geld für Flugtickets vorhanden war. In einer frühen internationalen Fassung des Films wurde Keays-Byrne mit einem schlechten amerikanischen Akzent synchronisiert, was Miller später bereute.
Keays-Byrne spielte anschließend in postapokalyptischen Science-Fiction-Filmen wie „The Chain Reaction“ (1980), „Strikebound“ (1984), „Starship“ (1985) und „The Blood of Heroes“ (1989). 1992 gab er sein Regiedebüt und spielte in dem Film „Resistance“ mit. Er wirkte außerdem in den Fernseh-Miniserien-Adaptionen von „Moby Dick“ (1998) und „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ (1999) mit.
Keays-Byrne verkörperte Grunchlk in der Science-Fiction-Fernsehserie „Farscape“ (1999–2003) und deren Abschlussfilm „Farscape: The Peacekeeper Wars“ (2004). George Miller besetzte ihn zudem als Martian Manhunter in dem für 2009 geplanten Film „Justice League: Mortal“.
Keays-Byrne kehrte 2015 im Film „Mad Max: Fury Road“ als Hauptbösewicht Immortan Joe zur Mad-Max-Reihe zurück. Der Film war für zehn Oscars nominiert, darunter als Bester Film, und gewann sechs davon. Keays-Byrne wurde für den MTV Movie Award als Bester Bösewicht nominiert.
Mitgewirkt in (Filme + Serien)
Going Mad: The Battle of Fury Road 2017
The Madness of Max 2015
Mad Max: Fury Road 2015
Sleeping Beauty 2011
Farscape: The Peacekeeper Wars 2004
Reise zum Mittelpunkt der Erde 1999
Farscape 1999
Voyage au centre de la terre 1999
Huntsman 5.1 1999
Moby Dick 1998
Resistance 1992
Die Jugger - Kampf der Besten 1989
Dadah bedeutet Tod 1988
Badlands 2005 1988
Les Patterson rettet die Welt 1987
Treasure Island 1987
Kangaroo 1986
Nur die Liebe allein 1986
Burke & Wills 1985
Redwing - Flucht vor den schwarzen Droiden 1984
Strikebound 1984
Wo die grünen Ameisen träumen 1984
Going Down 1983
Ginger Meggs 1982
Die Kettenreaktion 1980
Der Tag nach Halloween 1979
Mad Max 1979
Blue Fin 1978
Barnaby and Me 1977
The Trespassers 1976
Mad Dog - Der Rebell 1976
Der Mann von Hongkong 1975
Polly My Love 1975