Jean-Pierre Bacri
Jean-Pierre Bacri war ein französischer Schauspieler, Drehbuchautor und Dramatiker. Er wurde am 24. Mai 1951 in Bou Ismaïl (ehemals Castiglione) in Algerien geboren und starb am 18. Januar 2021 im 6. Arrondissement von Paris. Im Jahr 2005 förderte er das Künstlerkollektiv „Devoirs de Mémoires“.
Jean-Pierre Sauveur Bacri wurde in Algerien in eine sephardisch-jüdische Familie geboren. Nach der Unabhängigkeit Algeriens im Jahr 1962 zog die Familie nach Cannes. Mit 23 Jahren gab er seine Stelle bei der Société Générale auf, ging nach Paris und absolvierte dort eine Schauspielausbildung am Simon-Kurs und am Jean-Périmony-Kurs. Parallel dazu schrieb er Theaterstücke, darunter „Le Doux Visage De L'Amour“, für das er 1979 den Preis der Fondation de la vocation erhielt. Im selben Jahr spielte er seine erste Filmrolle in „Le Toubib“.
Jean-Pierre Bacri war ein französischer Schauspieler, Drehbuchautor und Dramatiker. Er wurde am 24. Mai 1951 in Bou Ismaïl (ehemals Castiglione) in Algerien geboren und starb am 18. Januar 2021 im 6. Arrondissement von Paris. Im Jahr 2005 förderte er das Künstlerkollektiv „Devoirs de Mémoires“.
Jean-Pierre Sauveur Bacri wurde in Algerien in eine sephardisch-jüdische Familie geboren. Nach der Unabhängigkeit Algeriens im Jahr 1962 zog die Familie nach Cannes. Mit 23 Jahren gab er seine Stelle bei der Société Générale auf, ging nach Paris und absolvierte dort eine Schauspielausbildung am Simon-Kurs und am Jean-Périmony-Kurs. Parallel dazu schrieb er Theaterstücke, darunter „Le Doux Visage De L'Amour“, für das er 1979 den Preis der Fondation de la vocation erhielt. Im selben Jahr spielte er seine erste Filmrolle in „Le Toubib“. Seine Darstellung eines Zuhälters in Alexandre Arcadys „Le Grand Pardon“ (1982) machte ihn einem breiten Publikum bekannt. Anschließend folgten zahlreiche Nebenrollen unter der Regie verschiedener Regisseure: Diane Kurys, Claude Lelouch, Claude Pinoteau, Luc Besson, Jean-Michel Ribes, Tony Gatlif, Gérard Krawczyk, Jean-Pierre Mocky, Pierre Tchernia, Jean-Marie Poiré, Yves Boisset und Yves Robert. 1986 tauchte sein Name erstmals in Hauptrollen auf: in Joël Santonis „Mort Un Dimanche De Pluie“ und 1987 in Gérard Krawczyks „L'Été En Pente Douce“. Im selben Jahr spielte er in Jean-Michel Ribes’ Stück „L’Anniversaire“ an der Seite seiner späteren Kollegin und Lebensgefährtin Agnès Jaoui.
1993 spielte er die Hauptrolle in der Komödie „Cuisine et Dépendances“, für die er auch das Drehbuch verfasste. Anschließend schrieb er zusammen mit Agnès Jaoui das Drehbuch zu Alain Resnais’ „Smoking / No Smoking“ (César für das beste Originaldrehbuch 1994). 1996 gelang dem Duo mit „Un Air de Famille“ unter der Regie von Cédric Klapisch der Durchbruch (César für das beste Originaldrehbuch 1997). Im selben Jahr war Jean-Pierre Bacri in Alain Chabats Komödie „Didier“ zu sehen. Danach folgte Resnais’ Drehbuch zu „On Connaît la Chanson“, für das er erneut als Co-Autor mitwirkte (César für das beste Originaldrehbuch und César als bester Nebendarsteller). 1998 spielte er an der Seite von Catherine Deneuve in Nicole Garcias „Place Vendôme“. 1999 war er in Sam Karmanns „Kennedy et Moi“ zu sehen. Im Jahr 2000 spielte er in dem Film „Le Goût des Autres“ unter der Regie von Agnès Jaoui (César für das beste Drehbuch). Er wirkte am Drehbuch von Alain Chabats „Asterix und Obelix: Mission Cleopatra“ mit und sprach den Erzählertext.
Es folgten weitere Filme...
Jean-Pierre Bacri starb am 18. Januar 2021 im Alter von 69 Jahren in Paris an Krebs.
Mitgewirkt in (Filme + Serien)
Soirée Pyjama 2019
Das Familienfoto 2018
Champagner & Macarons 2018
Santa & Co - Wer Rettet Weihnachten 2017
Das Leben ist ein Fest 2017
Grand Froid 2017
Jetzt oder gleich 2016
La Vie très privée de monsieur Sim 2015
Unter dem Regenbogen 2013
Zwischen allen Stühlen 2012
Avant l'Aube 2011
Adieu Gary 2009
Erzähl mir was vom Regen 2008
Selon Charlie 2006
Schau mich an! 2004
Gefühlsverwirrungen 2003
Laura wirbelt Staub auf 2002
Asterix & Obelix - Mission Kleopatra 2002
Burger Quiz 2001
Lust auf Anderes 2000
Kennedy Und Ich 1999
Peut-être 1999
Un dimanche matin à Marseille : Béranger 1999
Place Vendôme - Heiße Diamanten 1998
La méthode 1998
Das Leben ist ein Chanson 1997
Mein Hund, der Fußballstar 1997
Typisch Familie! 1996
La cité de la peur 1994
Smoking / No Smoking 1993
Smoking 1993
No Smoking 1993
Cuisine et Dépendances 1993
Der Mann meines Lebens 1992
Ein Affenzirkus 1992
Dark Line 1991
Les Nuls, l'émission 1990
Ein Sommer an der See 1990
Chillers 1990
Mes meilleurs copains 1989
Chère canaille 1989
Bonjour l'angoisse 1988
Ein turbulentes Wochenende 1988
L'été en pente douce 1987
Rue du Départ 1986
Mord an einem regnerischen Sonntag 1986
États d'âme 1986
Suivez mon regard 1986
Dreißig Grad minus 1986
Mörderischer Engel 1985
Die Kunst, verliebt zu sein 1985
Subway 1985
Tödliche Angst 1984
Abschied von Tadjira 1983
Entre Nous – Träume von Zärtlichkeit 1983
Edith und Marcel 1983
Histoire de rire 1982
Der Superboß 1982
Champs-Elysées 1982
La Femme intégrale 1980
Thanatos Palace Hôtel 1979