Ruth Hausmeister
Ruth Hausmeister besuchte eine Waldorfschule und erhielt Ballettunterricht. Als Ballett-Elevin hatte sie erste Auftritte am Württembergischen Staatstheater Stuttgart. Nach einer Schauspielausbildung war sie als Schauspielerin von 1933 bis 1934 am Stadttheater Nordhausen, von 1934 bis 1935 am Stadttheater St. Gallen und von 1936 bis 1937 an den Münchner Kammerspielen sowie für das Münchner Kabarett Die Nachrichter tätig.
Von 1937 bis 1938 agierte sie am Hamburger Thalia Theater, wo sie ihren späteren Ehemann Carl-Heinz Schroth kennenlernte. Aus der Ehe stammen die beiden Töchter Sabine (* 1940) und Katharina (* 1945). Die Ehe wurde geschieden.
In den Jahren 1938 bis 1939 war sie am Residenztheater Wiesbaden beschäftigt und von 1940 bis 1942 wieder am Thalia Theater.
Ruth Hausmeister besuchte eine Waldorfschule und erhielt Ballettunterricht. Als Ballett-Elevin hatte sie erste Auftritte am Württembergischen Staatstheater Stuttgart. Nach einer Schauspielausbildung war sie als Schauspielerin von 1933 bis 1934 am Stadttheater Nordhausen, von 1934 bis 1935 am Stadttheater St. Gallen und von 1936 bis 1937 an den Münchner Kammerspielen sowie für das Münchner Kabarett Die Nachrichter tätig.
Von 1937 bis 1938 agierte sie am Hamburger Thalia Theater, wo sie ihren späteren Ehemann Carl-Heinz Schroth kennenlernte. Aus der Ehe stammen die beiden Töchter Sabine (* 1940) und Katharina (* 1945). Die Ehe wurde geschieden.
In den Jahren 1938 bis 1939 war sie am Residenztheater Wiesbaden beschäftigt und von 1940 bis 1942 wieder am Thalia Theater. Von 1943 bis 1944 trat sie an der Soldatenbühne Berlin auf.[3] Von 1946 bis 1949 war sie am Deutschen Theater in Berlin engagiert sowie bis 1950 am Renaissance-Theater. Sie gastierte am Schillertheater sowie am Schlossparktheater und Hebbel-Theater. Gastspiele führten sie an die Münchner Kammerspiele sowie an das Schauspielhaus Bochum.
Zu ihren Rollen gehörten August Strindbergs Fräulein Julie (1946, Renaissance-Theater), Emily in Marcel Achards Die Zeit des Glücks (1947, Renaissance-Theater), Heilsarmeeschwester in August Defresnes Das unbewohnte Eiland (1950, Schlossparktheater), Anastasia in Die Ehe des Herrn Mississippi (1952, Schlossparktheater), Amalia in Das Schloss nach Kafka/Brod (1953, Schlossparktheater), Vera Stein in Stefan Barcavas Die Gefangenen (1953, Schillertheater), Sekretärin in Camus’ Der Belagerungszustand (1953, Schillertheater) und Pia in Ugo Bettis Die Ziegeninsel (1954, Schlossparktheater). Spätere Rollen waren die Titelfigur in Gorkis Wassa Schelesnowa, Frau John in Hauptmanns Die Ratten, Mrs. Venable in Tennessee Williams’ Plötzlich letzten Sommer, Frau Vockerath in Hauptmanns Einsame Menschen, die alte Frau in Thomas Bernhards Ein Fest für Boris und die Titelfigur in Sternheims Die Marquise von Arcis.
Daneben wirkte Hausmeister in Spielfilmen, Fernsehspielen und Serien mit, zuletzt in der ZDF-Kriminalreihe Zwei Brüder. Hausmeister war auch Hörspielsprecherin beim RIAS Berlin. Sie lebte in München.
Quelle: Wikipedia
Mitgewirkt in (Filme + Serien)
Die Wache 1994
Leni 1994
Unser Haus 1991
Auf der Suche nach Salomè 1991
Die Kinder 1990
Florian 1990
Wilder Westen inclusive 1988
Anwalt Abel 1988
Der Krähenbaum 1988
Aller guten Dinge sind drei. Serenade für Spieldose, Cello und Orgel 1980
Der Gehilfe 1978
Kommissariat 9 1975
Der Fußgänger 1973
Nerze nachts am Straßenrand 1973
Flint 1972
Krebsstation 1970
Tod nach Mitternacht 1970
Die Plebejer proben den Aufstand 1970
Die Marquise von Arcis 1967
Der Revisor 1967
Johannisnacht 1966
Heiraten 1966
Exil 1965
Fluchtversuch 1965
Sechs Personen suchen einen Autor 1964
Der Vater 1963
Der längste Tag 1962
Die Wildente 1961
Jenseits des Rheins 1960
Das Haus voller Gäste 1960
Die Brücke 1959
Affäre Dreyfus 1959
Die Beklagte 1958
Das Mädchen Rosemarie 1958
Ein Idealer Gatte 1958
Stahlnetz 1958
Das fliegende Klassenzimmer 1954