Wolfgang Schleif
Wolfgang Schleif war ein deutscher Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmeditor.
Wolfgang Schleif studierte Philosophie, Psychologie und Pädagogik an der Universität Leipzig. 1934 legte er das Staatsexamen für das Lehramt an der Volksschule ab. Anschließend besuchte er die Schauspielschule des Deutschen Theaters in Berlin, wo er eine Regieausbildung absolvierte.
Schleifer begann 1935 beim Film zu arbeiten. Bereits 1938 war er Regieassistent. 1939 wurde er Drehbuchautor und später Editor. Unter anderem war er einer der Editoren der Propagandafilme „Jud Süß“ (1940) und „Kolberg“ (1945). 1947 trat Schleif in die DEFA ein und gab 1948 mit der antikapitalistischen Produktion „Grube Morgenrot“ sein Regiedebüt. Darauf folgte 1949 die Filmbiografie von Johann Friedrich Böttger, „Die blauen Schwerter“.
Nach dem 17. Juni 1953 emigrierte Schleif nach Westdeutschland.
Wolfgang Schleif war ein deutscher Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmeditor.
Wolfgang Schleif studierte Philosophie, Psychologie und Pädagogik an der Universität Leipzig. 1934 legte er das Staatsexamen für das Lehramt an der Volksschule ab. Anschließend besuchte er die Schauspielschule des Deutschen Theaters in Berlin, wo er eine Regieausbildung absolvierte.
Schleifer begann 1935 beim Film zu arbeiten. Bereits 1938 war er Regieassistent. 1939 wurde er Drehbuchautor und später Editor. Unter anderem war er einer der Editoren der Propagandafilme „Jud Süß“ (1940) und „Kolberg“ (1945). 1947 trat Schleif in die DEFA ein und gab 1948 mit der antikapitalistischen Produktion „Grube Morgenrot“ sein Regiedebüt. Darauf folgte 1949 die Filmbiografie von Johann Friedrich Böttger, „Die blauen Schwerter“.
Nach dem 17. Juni 1953 emigrierte Schleif nach Westdeutschland. Mit „Die Mädchen von Immenhof“ (1955) gelang ihm ein Erfolg. Er drehte mehrere Kinohits mit Freddy Quinn in der Hauptrolle, aber auch Kriegsfilme wie „Rommel ruft Kairo“ und Kriminalfilme wie „Der rote Rausch“ und Anfang der 1970er-Jahre wieder Filme über Immenhof: „Die Zwillinge von Immenhof“ und „Frühling im Immenhof“.
Seit Mitte der 1960er-Jahre arbeitete Schleif intensiv für das Fernsehen. Er führte oft Regie bei Serien und Miniserien, insbesondere bei der fünfteiligen Serie „Bürgerkrieg in Russland“.
Mitgewirkt in (Filme + Serien)
Bahnhofsgeschichten 1981
Erben will gelernt sein 1981
Das waren noch Zeiten - Kleine Geschichten von Kalke & Söhne 1981
Wie Rauch und Staub 1979
Mr. Carlis und seine abenteuerlichen Geschichten 1978
Bitte keine Polizei 1975
Frühling auf Immenhof 1974
Die Zwillinge vom Immenhof 1973
Drei Partner 1973
Mit dem Strom 1972
Mein Bruder - Der Herr Doktor Berger 1972
Tournee 1970
Hurra, unsere Eltern sind nicht da 1970
Der irische Freiheitskampf 1969
Sir Basil Zaharoff - Makler des Todes 1969
Königin einer Nacht 1969
Der Fall Wera Sassulitsch 1968
Herr Schrott verwertet sich 1967
Die Brücke von Remagen 1967
Der Forellenhof 1965
Vorsicht bei grauen Schläfen 1965
Der Fall Michael Reiber 1965
Leider lauter Lügen 1965
Der Fall Harry Domela 1965
Landarzt Dr. Vandamme 1965
Das Blaue vom Himmel 1964
Aktion Brieftaube - Schicksale im geteilten Berlin 1964
Im Nest der gelben Viper 1964
Ferien wie noch nie 1963
Zwischen Schanghai und St. Pauli 1962
Der rote Rausch 1962
Eheinstitut Aurora 1962
Blond muß man sein auf Capri 1961
Ach Egon! 1961
Weit ist der Weg 1960
Freddy und die Melodie der Nacht 1960
Freddy unter fremden Sternen 1959
Der blaue Nachtfalter 1959
Freddy, die Gitarre und das Meer 1959
Rommel ruft Kairo 1959
Eine Reise ins Glück 1958
Blaue Jungs 1957
Die verpfuschte Hochzeitsnacht 1957
Made in Germany – Ein Leben für Zeiss 1957
Das Mädchen Marion 1956
Zärtliches Geheimnis 1956
Meine Kinder und ich 1955
Die Mädels vom Immenhof 1955
Heldentum nach Ladenschluss 1955
Ännchen von Tharau 1954
Die Störenfriede 1953
Saure Wochen - Frohe Feste 1950
Die blauen Schwerter 1949
… und wenn’s nur einer wär’ … 1949
Grube Morgenrot 1948
Kolberg 1945
Neigungsehe 1944
Familie Buchholz 1944
Jud Süß 1940
Die Reise nach Tilsit 1939
Verwehte Spuren 1938