Seiji Ozawa
1935 als Sohn japanischer Eltern in Shenyang (China) geboren, studierte der Musiker in Tokio die Fächer Dirigieren und Komposition. Der Gewinner mehrerer internationaler Wettbewerbe kam über ein Stipendium als Meisterschüler zu Herbert von Karajan nach Berlin und wurde anschließend Assistent von Leonard Bernstein beim New York Philharmonic für die Saison 1961/1962. Es folgten Positionen als Musikdirektor des Ravinia-Festivals in Chicago (1964 – 1969) und als Chef der Symphonie-Orchester von Toronto (1965 – 1969) und San Francisco (1970 – 1976). Ebenfalls 1970 wurde er zum Künstlerischem Leiter des Tanglewood-Festivals berufen. Von 1973 an stand Seiji Ozawa fast drei Jahrzehnte an der Spitze des Boston Symphony Orchestra; in dieser ungewöhnlich langen Zeit steigerte er den internationalen Ruf des Orchesters kontinuierlich und machte es zu einem der weltweiten führenden Orchester.
1935 als Sohn japanischer Eltern in Shenyang (China) geboren, studierte der Musiker in Tokio die Fächer Dirigieren und Komposition. Der Gewinner mehrerer internationaler Wettbewerbe kam über ein Stipendium als Meisterschüler zu Herbert von Karajan nach Berlin und wurde anschließend Assistent von Leonard Bernstein beim New York Philharmonic für die Saison 1961/1962. Es folgten Positionen als Musikdirektor des Ravinia-Festivals in Chicago (1964 – 1969) und als Chef der Symphonie-Orchester von Toronto (1965 – 1969) und San Francisco (1970 – 1976). Ebenfalls 1970 wurde er zum Künstlerischem Leiter des Tanglewood-Festivals berufen. Von 1973 an stand Seiji Ozawa fast drei Jahrzehnte an der Spitze des Boston Symphony Orchestra; in dieser ungewöhnlich langen Zeit steigerte er den internationalen Ruf des Orchesters kontinuierlich und machte es zu einem der weltweiten führenden Orchester. Mit Beginn der Spielzeit 2002/2003 übernahm Ozawa die musikalische Leitung der Wiener Staatsoper, die er bis 2010 innehatte. Zu Ehren seines Lehrers Hideo Saito gründete Seiji Ozawa 1984 das Saito Kinen Orchestra, dessen künstlerische Entwicklung er seither ebenso intensiv fördert wie von 1992 an diejenige des Saito Kinen Festivals in Matsumoto. Im Jahr 2004 rief der Künstler in der Schweiz die International Music Academy ins Leben mit dem Ziel, jungen Musikern eine kammermusikalische Ausbildung sowie Konzertauftritte zu ermöglichen. Zu den zahlreichen Auszeichnungen Seiji Ozawas zählen die Ernennung zum »Chevalier de la Légion d’honneur« (2001), Ehrendoktorwürden der Harvard University (2000) und der Sorbonne (2004) sowie der japanische Kulturorden (2008) und der Praemium Imperiale (2011). Am Pult der Berliner Philharmoniker stand Seiji Ozawa zuletzt Mitte Mai 2009 bei drei Konzerten mit dem Oratorium Elias von Felix Mendelssohn Bartholdy.
Mitgewirkt in (Filme + Serien)
Seiji Ozawa dirigiert Beethovens Siebte Symphonie 2018
Seiji Ozawa, zurück in Japan 2018
Ludwig van Beethoven - Symphonies Nos. 2 & 7 - Saito Kinen Orchestra, Seiji Ozawa 2017
Beethoven: Symphony No. 9 'Choral' - Seiji Ozawa 2011
The Young Romantic 2008
Karajan—Schönheit wie ich sie sehe 2008
Herbert von Karajan - Memorial Concert 2008
L'heure espagnole 2004
Waldbühne 2003: A Gershwin Night 2003
Waldbühne 2003: A Gershwin Night – Berliner Philharmoniker 2003
Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2002 2002
Waldbühne Berlin: Russian Night 1999
Dvorak in Prague: A Celebration 1993
From Alter Oper Frankfurt 1989 1989
Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker 1989 - Carmina Burana 1989
Sesame Street: Put Down the Duckie 1988
Tanglewood: A Place for Music 1985
Ozawa 1985
Great Performances 1971